FRANK HESSE YOGA
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MÄNNERYOGA

Warum unterrichte ich Yoga speziell für Männer? Zunächst einmal: Ich unterrichte gerne Männer. Ich mag, wie sie ihren Ehrgeiz in den Lektionen kanalisieren. Mir gefällt es, die Veränderungen mitzuerleben, die Yoga bei ihnen auslöst.
Am Anfang war so etwas wie ein interner Witz. Da meine erste Yogagruppe im Yoga Haus Zürich fast ausschließlich von Männern besucht wurde, hieß es bald: „Frank macht da sein Männeryoga…“. Doch mit der Zeit und nach einigen Gesprächen mit yogainteressierten Männern verfestigte sich die Überzeugung, dass Yoga für Männer in Zürich gar keine schlechte Idee ist. Denn, gerade wenn Männer anfangen, Yoga zu praktizieren, bringen sie meist andere sportliche Erfahrungen und körperliche Voraussetzungen mit als Frauen, die aber ihrerseits in der Regel die Mehrheit in den üblichen Yogaklassen bilden. Viele Yogastunden sind dann oft auf das Können und die Kenntnisse der weiblichen Teilnehmerinnen ausgerichtet. Wie die Gespräche ebenfalls ergaben, fühlen sich einige nicht so yogaerfahrene Teilnehmer in solchen Gruppen dann auch fehl am Platze. Männer und (generell) Menschen, die aus dem Kraft- und Ausdauersport kommen, sind zum Beispiel oft weniger beweglich, haben dafür aber in der Regel mehr Kraft. Beim Männeryoga orientieren wir uns stärker an den entsprechenden Möglichkeiten und Bedürfnissen. Neue Schüler*innen (das Männeryoga steht durchaus auch Frauen offen) profitieren besonders von den auf diese Kraft- und Bewegungsvoraussetzungen ausgerichteten Klassen. Da die meisten in dieser Gruppe mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben, ist es möglich, sich in konzentrierter, aber entspannter Atmosphäre intensiver mit den typischen muskulären Verkürzungen zu beschäftigen, das Augenmerk auf die Stärken der kraftvollen Haltungen oder auf die Schwachstellen beim Dehnen zu richten. Die Asanapraxis wird ergänzt durch Atemübungen und Meditation, Konzentrations- und Entspannungsübungen, die den  Umgang mit den Herausforderungen unseres Alltags verbessern.