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Was
ist so komisch an Kant? (2011)
Holzkonstruktion, Laserkopien, Video. Eine Annäherung an die
Theorie der Komik, bei dem der Künstler in einer Art doppelten
Bewegung versucht, den toten Punkt der Komiktheorie Kants
auszuleuchten: Grundlage der künstlerischen Arbeit ist
komiktheoretisches Material, das wiederum in einer komischen Weise
interpretiert wird. Aus dem Kantischen Fundament einer Komiktheorie
erwächst eine Keatonsche Holzkonstruktion.
Ohne Titel (Lucky Luke) (2010))
Einguss einer gusseisernen Statuette in einen Betonzylinder; der
Einguss schließt die mathematische Mitte der Statuette ein.
Ohne
Titel (Heulboje) (2010)
Skulptur; Bleigewichte ziehen einen Auftriebskörper nach
unten, so dass er knapp unter der Wasseroberfläche schwebt.
Ohne
Titel (Glasarbeit) (2009)
Zersprungene Glasscheiben wurden wieder zusammengefügt und
mittels Tesafilm fixiert. Das Liniengespinst der Sprünge
kündet zum einen von der Vergeblichkeit ein
ursprüngliches Ganzes wieder herstellen zu können,
bietet zum anderen jedoch jeweils eine dem Zufall geschuldete Zeichnung.
Gewisses
Künstlerarchiv (2009–)
Installation. Offenes Projekt. Archiventwurf zwischen der
unangestrengten Systematik von Borges' »gewisser chinesischer
Enzyklopädie« und der ad hoc-aphoristischen Methode
von Fischli & Weiss bei »Findet mich das
Glück«.
Die Schildkröten der Galerie Tschudi (2008)
Die Videoinstallation zeigt vor der Kulisse der Glarner Alpen einen
Garten mit zeitgenössischen Skulpturen und dort lebenden
Schildkröten. Das Videomaterial
wird
ungekürzt in knapp zwölf Stunden synchron zur
Aufnahmesituation präsentiert.
De Ou Par Marcel Duchamp
(2008)
Um
seinen Lieblingsort im Garten seines Geburtshauses zu markieren, ritzte
Marcel Duchamp im Alter von 12 Jahren in eine Buche seinen Namen und
die Jahreszahl ein: Duchamp Marcel 1901.
Germania
(2008)
Video,
8:30 Minuten. Musikbearbeitung: Uwe Schenk
Die Bilder des Videos sind dem Film "G.I. Blues" entnommen. In der
betreffenden Szene fahren Elvis und seine Angebetete mit der
Kabinenseilbahn von Rüdesheim am Rhein zu dem oberhalb der
Stadt gelegenen Niederwalddenkmal. Die Untertitel wenden sich nach
kurzer Zeit von den Gesprächen der Protagonisten ab und
erzählen die tragische Geschichte der
Einweihungsfeierlichkeiten des Niederwalddenkmals.
QWERTY / My Dear Beneficiary (The Ballad of Mariam Abacha)
(2007)
Licht-Installation.
Sammlung Brandenburg (2007)
40
Silbergelatineabzüge
auf Barytpapier.
Wildkaninchen
(2007)
Die
Diainstallation erzählt die Geschichte der Wildkaninchen der
St. Petersinsel mit historischem Bildmaterial und den Fotografien, die
von Dr. Charles Huber Mitte der 1970er Jahren im Rahmen der letzten
wissenschaftlichen Dokumentation der Tiere aufgenommen wurden.
N-Strahlen (2006)
Audio-Installation zu der Entdeckung der N-Strahlen, einem
wissenschaftlichen Irrtum des frühen 20. Jahrhunderts.
Florenz
– Von St. Croce zum Kunsthistorischen Institut (2006)
Video-Aufzeichnung des Weges zwischen der Basilica di Santa Croce und
dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, zwischen der
leidenschaftlichen Kunstbetrachtung Stendhals und der vermittelnden Aby
Warburgs.
Ein Naturabguss
zweier Riesenschlangen (2005)
Dia-Installation zu Joseph Pallenberg, einem wissenschaftlich
arbeitendem Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts.
Kunst des
Forschens (seit 2005–2007)
Das Forschungsprojekt untersucht kulturwissenschaftlichen
Verfahrensweisen ähnliche Methoden der Kunst als Techniken der
Wissensbildung und -strukturierung.
75
slides (2004)
Dia-Installation; 75 Bilder mit unterschiedlichen Ansichten von
Bücherregalen werden hintereinander projiziert.
transmedien
(2003 –2004)
transmedien war ein dreijähriger Modellversuch (2001-2004) an
der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Als Teil
des Bund-Länder-Fachprogramms "Kulturelle Bildung im
Medienzeitalter" (KuBiM) fungierte er als transdisziplinärer,
offener Studienbaustein auf Zeit, der zur Geschichte, Theorie,
Vermittlung und praktischer Anwendung von (digitalen) Medien und
analogen Bildmitteln in Kunst und Gestaltung forschte.
Adonisgärtchen (2003)
Künstlerisches Forschungsprojekt zum antiken botanischen
Phänomen der Adonisgärtchen. Präsentation
als Dia-Installation.
Arkadien
(2002)
Bilder der Natur in Hirtendichtung und Landschaftsmalerei.
Theoretischer Teil meiner Diplomarbeit.
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